Bodenschutz

Als wichtiger Bestandteil des Ökosystems übernimmt der Boden vielfältige Funktionen im Naturhaushalt und stellt eine wertvolle Ressource dar. Der Schutz des Bodens im Zuge von Planungs- und Bauvorhaben erfährt in den letzten Jahren auch vor dem Hintergrund der zunehmenden Flächenversieglung wachsende Aufmerksamkeit.

Zum Schutz und Erhalt der natürlichen Bodenfunktionen werden bereits auf der Planungsebene die Bodenschutzbelange berücksichtigt. Grundlage sind etwa gesetzliche Normen wie das Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG), die Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV), die Bodenschutz-Gesetze der Länder, die DIN 19639 (Bodenschutz bei Planung und Durchführung von Bauvorhaben), die DIN 19731 (Bodenbeschaffenheit - Verwertung von Bodenmaterial) sowie weitere einschlägige Leitfäden und Richtlinien. 

Bauvorhaben können Böden auf vielfältige Art und Weise beanspruchen. Die Auswirkungen auf die natürlichen Bodenfunktionen können sich dabei je nach Projekttyp unterscheiden. So wird beispielsweise durch den zunehmenden erdkabelgebundenen Leitungsbau im Zuge der Energiewende Boden ausgehoben, zwischengelagert und wieder eingebaut. Durch flächenintensive Großvorhaben gehen wiederum häufig natürliche Bodenfunktionen durch Versiegelung und Verdichtungsprozesse nachhaltig verloren. 

Um die Anforderungen an den Bodenschutz bereits auf der Planungsebene zu erfüllen, werden im Zuge vieler Großvorhaben Bodenschutzkonzepte erstellt, in denen erforderliche Maßnahmen zur Verhinderung oder Minimierung schädlicher Bodenveränderungen bei Bauvorhaben definiert und Grundlagen für den baubegleitenden Bodenschutz gelegt werden. Das Team von FROELICH & SPORBECK kann auf jahrelange Erfahrung in der Bewertung von bodenbezogenen Wirkprozessen zurückgreifen verfügt über die fachliche Expertise zur Erstellung fundierter und rechtssicherer Bodenschutzkonzepte.

Benjamin Heyl

Projektleitung

LBP, Bodenschutz, GIS/BIM

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