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Ortsumgehung Erwitte

Im Ortskern der Stadt Erwitte (Kreis Soest, Nordrhein-Westfalen) kreuzen sich die Bundesstraßen B 1 und B 55. Mit einer durchschnittlichen täglichen Verkehrsmenge von ca. 15.000 Kfz und einem hohen Schwerverkehr-Anteil (20 %) ist die Ortsdurchfahrt aus verkehrlicher und lufthygienischer Sicht nach Angaben des BVWP 2030 unverträglich. 

Mit der Aufnahme in den Bedarfsplan besteht ein gesetzlicher Planungsauftrag des Bundes für die Baurechtschaffung der Ortsumgehung. Diese soll neben einer Verkehrsentlastung auch eine Anbindung der Industrie- und Gewerbegebiete an die A44 gewährleisten. 

Als Grundlage für die Korridorfindung zur Aufnahme von Trassenvarianten für die Ortsumgehung Erwitte werden im Rahmen einer Raumwiderstandsanalyse vorhandene umweltfachliche und -rechtliche sowie raumstrukturelle Widerstände identifiziert, um Bereiche mit erhöhter umweltfachlicher oder raumplanerischer Konfliktdichte zu ermitteln. Zusätzlich werden bestehende und geplante konkurrierende Nutzungen (städtebauliche Entwicklung, Kurbetrieb, Rohstoffabbau etc.) aus städtebaulicher oder raumordnerischer Sicht einbezogen. 

Zur Umsetzung einer guten Bürgerbeteiligung betreibt die DEGES eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit (Informationsveranstaltungen, Dialogforum, Exkursionen, Planungswerkstatt etc.), die von FROELICH & SPORBECK begleitet wird.
 

    Projektdaten

    Auftraggeber: DEGES
    Bearbeitungszeitraum: ab 2018
    Plangebietsgröße: ca. 4.000 ha